Was sind Blutdiamanten?

Blutdiamanten verursachen ernsthafte gesellschaftliche und ethische Probleme in der Welt von heute. Leibish & Co. lehnt jeden Verkauf von und Handel mit Blutdiamanten in jeder Form und in jedem Kontext ab, beteiligt sich an keinen solchen Geschäften und heißt keinerlei solcher Geschäfte gut. 

 


Was sind Blutdiamanten?


Konfliktdiamanten, die manchmal als Blutdiamanten bezeichnet werden, sind Diamanten, die von Rebellen- und Terrorgruppen verkauft werden, um bewaffnete Konflikte und Aufstände gegen legitime Regierungen zu finanzieren. Während der letzten 15 Jahre wurde der gesetzwidrige Handel mit Blutdiamanten zumeist in den Ländern in Zentral- und Westafrika betrieben und betrifft hauptsächlich Sierra Leone, Angola, Liberia, die Demokratische Republik Kongo und die Elfenbeinküste. In all diesen Ländern werden Bürgerinnen und Bürger von Gruppen, welche den Diamantenhandel vor Ort beherrschen, terrorisiert und oft getötet. Menschenrechtsorganisationen machen den Handel mit Konfliktdiamanten für nicht weniger als vier Millionen Todesfälle verantwortlich.

 

Suche nach Diamanten im Schlamm in Sierra Leone

 Suche nach Diamanten im Schlamm in Sierra Leone Recht am Bild: Wikipedia

 


Internationale Zusammenarbeit: der Kimberley-Prozess mit Herkunftszertifikaten

 

 

Die internationale Diamantenbranche strebt danach, ihren Kunden zu gewährleisten, dass sie unbesorgt einen Diamanten kaufen können, ohne befürchten zu müssen, dass für diesen Blut vergossen wurde.
 
Im Jahr 2000 starteten die südafrikanischen Länder mit einem guten Ruf für legitimen Diamantenhandel eine Kampagne zur Nachverfolgung des Ursprungs aller Rohdiamanten. Aus dieser Kampagne ging der Kimberley-Prozess mit Herkunftszertifikaten (Kimberley Process Certification Scheme, KPCS) hervor – ein internationaler Vorstoß gegen den Handel mit Konfliktdiamanten. An dieser Vereinbarung sind Dutzende von staatlichen und nicht staatlichen Stellen beteiligt, welche alle wichtigen Länder repräsentieren, die sich dem Kampf gegen den Handel mit Diamanten verschrieben haben, welche zur Finanzierung von Gewalttaten in Afrika verkauft werden.

Heutzutage bieten die meisten seriösen Juweliere Herkunftszertifikate gemäß dem Kimberley-Prozess an, um zu belegen, dass die von ihnen verkauften Diamanten konfliktfrei sind. Allerdings nehmen viele Länder nicht am Programm teil, daher müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um den Handel mit diesen Diamanten auszumerzen oder zumindest zu minimieren.

 

Länder, die am Kimberley-Prozess teilnehmen

Länder, die am Kimberley-Prozess teilnehmen Recht am Bild: Wikipedia


 
So vermeiden Sie den Kauf von Blutdiamanten


Es gibt keinen Qualitätsunterschied zwischen legitimen und Konfliktdiamanten. Sind die Steine erst einmal geschliffen und poliert, können sie nicht mehr unterschieden werden. Daher bleibt die Frage – Wie vermeidet man den Kauf von Konfliktdiamanten und damit die unbeabsichtigte Unterstützung einer weiteren brutalen Unterdrückung?
 
Zunächst einmal sollten Sie Diamanten stets bei einem seriösen Juwelier kaufen. Fragen Sie unbedingt, woher die Diamanten stammen, und lassen Sie sich das Diamantenzertifikat zeigen, welches spezifische Informationen zum Stein enthält. Bei ungewöhnlich niedrigen Preisen sollten die Alarmglocken klingeln und auch der Kauf von Diamanten aus den Nachbarländern von für Diamantenschmuggel bekannten Ländern sollte möglichst vermieden werden. Ihre Stimme als Kunde zählt. Wenn Sie darauf bestehen, dass es sich bei den Diamanten nicht um Konfliktdiamanten handelt, nehmen Sie deutlich Stellung und zeigen, dass Sie keine Geschäfte unterstützen, die der Finanzierung von Gewalt gegen die Bevölkerung und gegen legitime Regierungen dienen.


 Schürfen von Blutdiamanten in einer Diamantenmine

Unfassbare Arbeitsbedingungen in einer Diamantenmine                              Recht am Bild: antoninkratochvil.com

 

 


Legitime Diamanten – Politische und ethische Vorteile

 


Dem Kauf von Blutdiamanten stehen schlagkräftige ethische und politische Gründe entgegen. Gemeinden in Sierra Leone und der Demokratischen Republik Kongo, in denen nach Diamanten geschürft wird, profitieren beispielsweise in der aktuellen Situation nicht vom Diamantenverkauf. Wenn diese Regierungen beim Aufbau eines respektablen Diamantenhandels unterstützt werden, trägt dies zum Wirtschaftswachstum ihrer Länder bei und verbessert die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Konfliktdiamanten schaden diesem Prozess und führen zu Gewalt und Verstößen gegen die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten.

 Krieg in Sierra Leone wegen Diamanten

Krieg in Sierra Leone wegen Diamanten Recht am Bild: diamondgeezer.com

       

 

Ein Konfliktdiamant steht für Hass und Unterdrückung. Vermeiden Sie den Kauf von Konfliktdiamanten und stellen Sie sicher, dass Sie einen konfliktfreien Edelstein erwerben. Das ist ganz einfach und vor allem der einzige ethisch vertretbare Weg. 
 

 

Erfahren Sie mehr über Diamanten. 

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